Colonial Objects, Living Memory        

Dieser Workshop lädt die Teilnehmenden dazu ein, darüber nachzudenken, wie koloniale Geschichte durch scheinbar gewöhnliche Gegenstände weiterhin im Alltag präsent ist. Persönliche Gegenstände ermöglichen einen Einstieg zu einer geteilten Geschichte der Nachbarschaft, die von Migration, Vertreibung, Handel und Widerstand geprägt ist. Anstatt Gegenstände als Museumsobjekte zu behandeln, macht der Workshop sie zu lebendigen Zeugen kolonialer Verflechtungen in der Gegenwart.

Durch gegenseitiges Zuhören und behutsame künstlerische Reflexion schafft das OBJECTS & MEMORY LAB ein temporäres Gegenarchiv – nicht, um die Vergangenheit zu bewahren, sondern um zu hinterfragen, wie Erinnerung, Zugehörigkeit und koloniale Macht heute innerhalb eines Stadtviertels zirkulieren.

Die Teilnehmenden sind eingeladen, einen persönlichen Gegenstand mitzubringen, der mit ihrer eigenen Geschichte oder der Geschichte ihrer Vorfahren verbunden ist.